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Ein neues Hilfeportal

Das Sozialministerium von RLP macht viel medialen Alarm für eine neue Website, die sie an diesem Tag launcht: das Fluthilfe-Portal. Es soll Hilfsangebote und Hilfsbedarfe zusammenbringen. Also das, was wir schon seit einigen Tagen mit viel Zuspruch von außen und zu wenig Man- und Womanpower aufbauen.

Ich rufe nach Absprache mit Robert dort an, um eine Zusammenarbeit anzuregen und werde zu mehreren Ansprechpartnern weitergeleitet. Alle finden die Information ganz interessant, dass es ihr Portal im Flutgebiet schon gibt. Sie wissen aber nichts Konkretes damit anzufangen und reichen mich weiter. Keiner sieht in der inzwischen langen Liste und den vielen Angeboten, die wir schon vorliegen haben, ein Potenzial, das prima als Grundstock des neuen Portals dienen könnte.

Am Ende landen wir bei einer IT-Fachkraft, die etwas zur Programmierung der Seite sagen kann, aber nicht zur inhaltlichen Ausrichtung – und die auch keine Befugnisse hat, eine Zusammenarbeit zu starten. Das Angebot verläuft im Sande. Dafür ploppen aber immer mehr privat organisierte und recht gut funktionierende Hilfsportale auf Facebook auf.

Schild an Haus in Ahrweiler.

Carmen Molitor

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